Frühling 2020, die Coronakrise bringt uns viele Anträge!

Ihre Spenden werden punktgenau dort eingesetzt, wo sie gerade dringend benötigt werden.
Wie sooft, trifft eine allgemeine Krise die Menschen besonders hart, die schon zuvor von Obdachlosigkeit bedroht waren oder bereits Angebote der Wohnungslosenhilfe in Anspruch nehmen mussten. Dank einiger Organisationen und vielen Helfer*innen werden gerade in erstaunlichem Tempo verschiedenste Projekte zur Unterstützung erschaffen, die Kolleg*innen in den Einrichtungen arbeiten auf Hochtouren, um alles aufrecht zu erhalten. Bereits nach einem Lohnausfall haben viele Menschen Schwierigkeiten, die notwendigsten Rechnungen zu begleichen und sich und ihre Familie zu versorgen. Als Verein, der in akuten Notlagen schnell und unbürokratisch unterstützt, sind auch wir überdurchschnittlich gefordert.


Foto © Klaus Pichler


Persönliche Unterstützung ohne Umwege

Wir unterstützen Menschen in akuten Notlagen für die es auf offiziellem Weg keine Möglichkeiten gibt. Damit können wir dazu beitragen, viel Leid und Folgeprobleme zu verhindern.

 

Wir versuchen Obdachlosigkeit abzuwenden, zu bekämpfen oder obdachlosen Menschen in dringenden Problemsituationen auszuhelfen. Wichtig ist uns dabei, ein persönlicher Zugang und die Würde unserer Klient*innen zu wahren.

Unsere Arbeit

Der Verein wurde 1983 – von einer katholischen Klosterschwester – gegründet, um unbürokratisch, rasch und direkt bei Notlagen im Zusammenhang mit der sich stark verbreitenden Obdachlosigkeit zu helfen. Wir sammeln mit freiwilligen Unterstützer*innen Spendengelder und lassen diese direkt Personen in akuten Notlagen zukommen. Wir arbeiten mit Sozialarbeiter*innen und -betreuer*innen aus verschiedenen Einrichtungen ganz Wiens zusammen und haben daher einen direkten Kontakt zu den Klient*innen.

Eine besonders enge Zusammenarbeit besteht mit Einrichtungen wie dem Tageszentrum der Zweiten Gruft, Haus Jaro (Kurzzeitwohnen) der Caritas und diversen Mutter-Kind Häusern. Aber nicht nur aus diesen Einrichtungen erhalten wir regelmäßig Gelegenheit zur Unterstützung.

Im Rahmen unserer Aktivitäten haben wir einige kleine Substandardwohnungen angemietet, welche wir unseren Klient*innen kurzfristig zur Verfügung stellen um Notsituationen zu überbrücken.

 

In vielen Fällen gehen wir aber weit über einen finanziellen Zuschuss hinaus und versuchen unsere Klient*innen durch schwierige Lebensphasen hindurch zu begleiten, zu betreuen und zu unterstützen. Der persönliche Kontakt und das Gefühl einen Menschen gefunden zu haben, der einfach zuhört, ist in vielen Situationen ebenso wichtig wie finanzielle Zuwendungen.

 

Was haben wir in den letzten Jahren getan:

 

Finanzierung oder Zuschüsse zu/r

  • Delogierungsprävention
  • Dokumentenbeschaffung
  • Dokumentenübersetzungen
  • medizinischen Versorgung, Therapiebehelfen
  • Sprachkursen und Ausbildungsbehelfen
Unterstützung des Tageszentrums der Zweiten Gruft für die Ausgabe von
  • Schlafsäcken
  • Brillen
  • Fahrkarten für Amtswege
  • ...
Kurzfristige Geldleihgaben für dringende Anliegen mit individuellen Lösungen
Zur Verfügungstellung und Betreuung kleiner Wohnungen zu geringen Selbstkosten